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Der Untergrund - Die Vorbereitung
Der Untergrund muss sauber und frei von Rückständen sein. Stark saugende
Untergründe entziehen dem Kleber das Wasser und verhindern eine optimale
Aushärtung. Um diesem vorzubeugen grundieren Sie die zu verlegenden Flächen
zuerst mit einer Tiefengrundierung (z.B.
Schomburg ASO Unigrund).
Nichtsaugende Untergründe (z.B. alte Anstriche) werden zur Optimierung mit einer
Halftbrücke (z.B.
Schomburg ASO Fliesengrund) behandelt. Die
Haftbrücke bietet dem Fliesenkleber sicheren Halt auf schwierigen Oberflächen.
Starke Unebenheiten bis zu einer Tiefe von 30 mm am Boden werden mit
Ausgleichsmasse (z.B.
Schomburg Soloplan 30) nivelliert. Kleine
Unebenheiten können Sie auch mit Fliesenkleber ausspachteln.
Der Fliesenkleber - Welcher ist der Richtige?
Keramische Fliesen und Mosaik werden mit einem gewöhnlichen
zementären Fliesenkleber verlegt. Fliesen auf schwingenden Untergründen und
Flächen mit einer eingearbeiteten Erwärmung (Fußbodenheizung) müssen mit
Flexkleber (z.B.
Schomburg AK7P od.
Schomburg Monoflex) verlegt werden. Bei der
Verlegung von Fliesen auf einem starren Untergrund (z.B. Wände mit Zementputz
und Zementestrich ohne Fußbodenerwärmung) reicht ein normaler Fliesenkleber aus.
Mamor, Granit und andere Natursteine werden unbedingt mit einem weißen
Natursteinkleber und nicht mit grauen zementärem Fliesenkleber verlegt.
Natursteine wie Marmor und Granit können sich bei Verwendung eines falschen
Kleber verfärben und es kann zu Ausblühungen kommen.
Natursteinkleber, bzw. Marmorkleber (z.B.
Schomburg Cristallit-Flex) gewähren eine
verfärbungsfreie Verlegung und eine schnelle Aushärtung der Flächen. Die
schnelle kristalline Bindung des Klebers verhindert Verfärbungen und
Ausblühungen durch überschüssiges Wasser. Trotz der schnellen Begehbarkeit der
Flächen nach nur ca. vier Stunden hat der Kleber eine offene Verarbeitungszeit
von einer Stunde.
Glasfliesen und Glasmosaik werden ebenfalls nie mit grauen zementären
Fliesenkleber verarbeitet. Auch hier wird ausschliesslich ein weißer Kleber
(z.B.
Schomburg Cristallit-Flex) verwendet.
Zusätzlich sollte darauf geachtet werden, dass der Kleber für Materialien mit
geringer Wasseraufnahme <0,5% geeignet ist.
Grösster Nachteil bei der Verwendung eines dunklen Kleber ist das Durchscheinen
des Kleber in den Fugen. Glasfliesen und Glasmosaik sind in der Regel aus
Weißglas gefertigt und rückseitig mit einem Glaslack lackiert. Ein dunkler
Kleber würde sich bei der Verlegung in die Fugen drücken und wäre somit bei
einem Blick von der Seite sichtbar.
Der Fugenmörtel - Welche Fuge für welches Material?
Nicht nur die Fliese oder das Mosaik sind wichtig,... auch beim Fugenmörtel
gilt es die richtige Wahl zu treffen. Wie auch schon beim Fliesenkleber gibt es
hier Unterschiede in den Anwendungsgebieten. Schwingende Flächen werden mit
Flexfuge (z.B.
Schomburg ASO Flexfuge mittelgrau oder in den
Farben
zementgrau und
anthrazit) verfugt, feste Untergründe nicht.
Für keramische Fliesen und Mosaik auf festem Untergrund verwenden Sie einfach
eine zementäre Fuge (z.B.
Schomburg ASO Fugenbunt grau oder die Farben
weiß,
hellgrau,
silbergrau,
manhatten,
bahamabeige oder
pergamon),... für Naturstein und Glas muss eine
quarzsand- und säurefreie Fuge (z.B.
Schomburg Cristallfuge weiß oder die Farben
beige,
pergamon,
perlgrau,
grau oder
anthrazit) verwendet werden. Wird bei einem
Naturstein eine zementäre Fuge verwendet kann es zu Verfärbungen und
Ausblühungen in der Fliese kommen. Diese Schäden sind nicht reparabel.
Zusätzlich laufen Sie Gefahr, dass der enthaltene Quarzsand die Oberfläche
(insb. bei Glasmosaik und poliertem Naturstein) zerkratzt.
Die Versiegelung - Es geht um die Optik
Alle Natursteine können Wasser aufnehmen,... was auch bedeutet, dass Schmutz in
das Material eindringen kann und Ausblühungen das Material schädigen können.
Durch das Auftragen einer Natursteinversiegelung wird dieses dauerhaft
verhindert.
Die Firma
Lithofin ist auf dem Gebiet der
Natursteinversiegelungen Marktführer und bietet für die verschiedenen Zwecke die
richtige Lösung an.
Insbesondere bei Antikmarmor und Flußkiesel, also Materialien mit getrommelter
und unbehandelter Oberfläche, entscheiden Sie mit der Versiegelung über das
Aussehen. Sie können die reale Farbtiefe des Material betonen indem Sie die
Fläche mit
Lithofin Farbvertiefer (altern. Antikwachs)
behandeln, oder Sie verwenden
Lithofin Fleckstop, wenn Sie die blasse
Oberfläche des unbehandelten Material bevorzugen.
Für polierte Marmor- und Granitfliesen empfehlen wir Ihnen nur
Lithofin Fleckstop, weil durch das Polieren
bereits die maximale Farbtiefe erreicht wurde und das Material lediglich vor
Verschmutzungen geschützt werden muss.
Natursteinversiegelungen haben einen ähnlichen Effekt wie die Glasur einer
Fliese. Das Material wird geschont, unempfindlich und pflegeleicht.
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